Das kleine Einmaleins des Produkt-Designs
Dass die Dinge ein Leben und manchmal ein Eigenleben haben, ist nichts Neues. Doch dass alles einem Lebenszyklus unterliegt, bedarf einer genaueren Betrachtung. Im Industrie-Design ist es üblich, von Geburt, Leben und Tod eines Produktes zu sprechen. Es geht dabei vor allem um den Wert eines Gegenstandes.

Die Kaffeetasse
Nun kann ich sagen, meine Kaffeetasse ist mir lieb und teuer. Das heißt, selbst wenn sie billig produziert wurde und aus China kommt, kann sie mir ans Herz gewachsen sein, weil ich schöne Erinnerungen mit ihr verbinde, weil ein lieber Mensch sie mir geschenkt hat oder weil sie mich seit 20 Jahren begleitet. Es kann aber auch eine richtig teure Tasse sein, die nicht jeder hat.

Trotzdem gibt es gewisse Grundvoraussetzungen, die die Energie eines Produktes ausmachen. Und als gute Industrie-Designerin sollte man die beachten. Bevor ich anfange, ein neues Produkt zu entwickeln, ist es zwingend notwendig zu recherchieren.

Hier sieht man anhand einer Tasse, wie der Lebenszyklus eines Produktes aussieht und wie er beurteilt werden kann. Es ist nicht nur notwendig zu sehen, wie viele Produkte es in diesem Bereich schon auf dem Markt gibt und wie das Verhalten der Menschen dazu ist, es ist auch eine moralische Notwendigkeit zu recherchieren, wie die Produkte sich energietechnisch und ressourcenintensiv verhalten.

Was brauche ich, um das Produkt herzustellen, wie lang ist seine Lebensdauer, wie wird es genutzt und wie kann es wieder entsorgt werden.

ProduktzyklusWEB

Ein Beitrag im oekostrom blog
http://gute-energie.at/